EPPIK - Überprüfung der Eignung des „Plattformmodells“ als Instrument zur Personalbemessung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken

EPPIK möchte durch die Evaluation des “Plattformmodells” und die anschließende Ermittlung einer angemessenen Personalausstattung zu einer Verbesserung der Versorgung psychisch kranker Menschen beitragen.

Über EPPIK

Mit dem Ziel einer verbesserten Bestimmung des Personalbedarfs hat eine Arbeitsgruppe von wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Fachverbänden (Plattform Personalbemessung) ein Strukturmodell (sog. „Plattformmodell“) entwickelt, das die Abschätzung des Behandlungsaufwands unter Berücksichtigung von Bedarfs- bzw. Behandlungsclustern sowie einer leitliniengerechten Behandlung ermöglichen soll.

Das Projekt EPPIK soll einen Beitrag zur Evaluation und Validierung des Plattformmodells leisten. Dazu soll in zwei Teilprojekten eine Grundlage geschaffen werden, um basierend auf dem Plattformmodell abschließend sowohl für die Psychiatrie und Psychotherapie als auch für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie eine Sollabschätzung der Personalausstattung für alle Berufsgruppen vorzunehmen. 

Im Erfolgsfall werden mit dem Projekt leitlinienorientierte Prototypen für die Bedarfs-​ bzw. Behandlungscluster entwickelt, die eine strukturierte, evidenz-​ und expertenbasierte Einschätzung des berufsspezifischen Personalbedarfs erlauben.

Projektfortschritt

Projektfortschritt Oktober 2022

Psychiatrie:

 

Die Datenauswertung der Stichtagserhebungen wurde Ende September 2022 abgeschlossen.

 

Die Expert*innen-Bewertung von leitliniengerechten Behandlungsbestandteilen wurde für 40 von 70 Fallvignetten durchgeführt.

Psychosomatik:

Der Stand der Rekrutierung zeigt im 3. Quartal 2022 weiterhin eine Verzögerung gegenüber den geplanten Fallzahlen. Statt der angestrebten 52 psychosomatischen Einrichtungen wurden 34 Einrichtungen erfolgreich rekrutiert. Mit insgesamt 26 Einrichtungen befinden sich aktuell jedoch überdurchschnittlich viele Einrichtungen im Klärungsprozess.

Um die Rekrutierungszahl weiter zu steigern wird u.a. eine weitere Erhöhung der parallel kontaktierten und im Klärungsprozess befindlichen Einrichtungen angestrebt. Zudem wird die Bewerbung der Studie in Fachkreisen fortgeführt. Durch diese konnte im Quartal 3/2022 bereits eine höhere Antwortrate und ein gesteigertes Studieninteresse psychosomatischer Fachkliniken erreicht werden.

Sollschätzung Personalausstattung:

Mit den ersten Vorbereitungen für die Sollschätzung der Personalausstattung wurde im September 2022 begonnen.

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